Am 25. Oktober wird weltweit der Karate-Tag gefeiert. Er erinnert an das historische Treffen der großen Karate-Meister am 25. Oktober 1936 in Naha auf Okinawa, bei dem unter anderem der Name „Karate“ (空手, „leere Hand“) festgelegt wurde. Traditionell begehen Karateka auf der ganzen Welt diesen Tag mit intensivem Kata-Training – und natürlich waren auch wir wieder dabei.
Sonntag in der Halle
In diesem Jahr fiel der Karate-Tag auf einen Sonntag. Trotzdem fanden sich einige unserer Karateka gemeinsam mit unserem Sensei Andrej Lotz in der Halle ein, um den Tag so zu verbringen, wie es sich gehört: mit Kata, Kata und noch mehr Kata.
75 Kata an einem Tag
Unser Ziel: 75 Kata. Auf dem Programm standen Fukyu Kata Ichi (14x), Fukyu Kata Ni (16x), Pinan Shodan (16x), Pinan Nidan (14x) und die Kihon Kata (15x). Im letzten Jahr waren es noch 35 Durchläufe – diesmal haben wir also mehr als doppelt so viele geschafft.
Spätestens ab der Hälfte merkt man, worum es beim Kata-Training an so einem Tag wirklich geht: Die Beine werden schwer, der Kopf muss bei der Sache bleiben, und jede Wiederholung soll trotzdem sauber und mit voller Konzentration gelaufen werden. Genau darin liegt der Wert – Ausdauer, Disziplin und das gemeinsame Durchhalten.
Fazit
75 Kata, viel Schweiß und ein starkes Gemeinschaftsgefühl – ein würdiger Karate-Tag ganz im Sinne der alten Meister von Okinawa. Vielen Dank an Andrej und an alle, die ihren Sonntag in der Halle verbracht haben. Wir freuen uns schon auf den Karate-Tag 2027 – oss!


